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Archive for Juni 2011

Armin Kaster LebensBühnenBilderIch wollte immer Kinder kriegen, für sie da sein und Romane schreiben. Schon mit fünf Jahren brauchte ich mir selbst das Lesen bei und Bücher waren fortan meine Leidenschaft. Die Erzieherin konnte mit meiner verträumten Art und meiner Tollpatschigkeit nichts anfangen – wenn ich wieder einmal etwas nicht mitmachen wollte, sperrte sie mich zur Strafe in ihr Büro. Dort kletterte ich auf die Krankenliege, holte mir Kinderbücher aus dem Regal und las. Das fand ich so wunderbar, dass ich bald absichtlich in der Kindergarten-Gruppe störte, um weggeschlossen zu werden.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderIch lese gerade die Zeit und fühle mich sehr berührt von Ihrer Idee. Da ich gern schreibe, will ich Ihnen von zweien meiner Träume berichten, die doch auch irgendwie zusammenhängen.

Der erste Traum
Ein Kind aus einer in allen Bereichen recht armen Familie, begabt, interessiert, neugierig, unerkannt von den schlichten Großeltern, soll zur höheren Schule. Die Mittelschule kostet 1954 nur 11 DM Schulgeld im Monat, das reicht der Großmutter. Ein Mädchen braucht nicht mehr.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderIch gehe in die neunte Klasse und weiß schon ziemlich genau, was ich später einmal machen möchte. Ich interessiere mich sehr für Literatur und schreibe selbst auch sehr gerne, oft habe ich auch Lob dafür bekommen. Es ist eine große Leidenschaft von mir, die ich unbedingt auch in mein Leben bringen möchte, sobald ich es mir aussuchen kann. Sobald ich mein Abitur habe, werde ich Literaturwissenschaften studieren. Ich freue mich schon richtig darauf. Meine Familie war nicht sonderlich begeistert von dem Vorschlag, weil es eine „brotlose Kunst“ ist und ich später wahrscheinlich nicht viel verdienen werde, aber das ist mir egal. Ich möchte Erfahrungen machen und Spaß haben, und beides bekomme ich besser ohne Geld und hohe Privilegien.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderAufgewachsen in einem bildungsfernen Alkoholikerhaushalt habe ich von klein auf viel Gewalt und Lieblosigkeit erlebt. Meine Mutter zerbrach daran, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre, und auch meine zwei Geschwister kapitulierten und setzten diese fragwürdige Familientradition ohne Schulabschluss mit gewalttätigen Ehemännern bis heute fort.

Ich aber sitze hier, nachdem ich den Aufruf in der ZEIT gelesen habe, und schreibe … denn ich hatte einen Traum.

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