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Archive for Juli 2011

Armin Kaster LebensBühnenBilderIch habe mir immer gewünscht, die Welt zu verstehen. Ich wollte wissen, wie die Menschen sind, warum sie so sind, ob es Gott gibt und was der Tod mit den Menschen macht.
Wie ein kleiner Heiliger Franziskus habe ich mit allen mitgelitten, denen Ungerechtigkeit widerfuhr. Mein Herz war riesengroß, aber die Erwachsenen hatten entweder keine Zeit oder sie wussten selbst nicht, warum es in jeder Straßen einen gab, über den alle sich lustig machten. Sie legten schwarze Kleider an und reihten sich ein in den Trauerzug, aber woran starb ein Mensch und was war mit ihm geschehen?

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Armin Kaster LebensBühnenBilderSchon in meinem Kinderzimmer habe ich eine kleine Verkaufsecke gehabt – ich versuchte dort, an Freunde ein paar Kleinigkeiten zu veräußern. Es war mein erster kleiner Laden. (Zumindest hatte ich das Bedürfnis, etwas Ähnliches wie einen eigenen Laden zu haben.) Damals muss ich etwa acht, neun Jahre alt gewesen sein. Mit zehn träumte ich mit Freundinnen von einem eigenen Klamottengeschäft, mit elf, zwölf zeichnete ich unermüdlich die Grundrisse von der idealen Disko, die mir gehören würde.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderAls 15-/16-jährige Schülerin im Gymnasium in Hamburg-Blankenese träumte ich davon, Journalistin zu werden. In meiner heutigen Erinnerung war es ein sehr diffuser, aber nachhaltiger Traum. Ich wusste damals nicht, wie man dieses Ziel erreichen könnte und traute mich auch nicht, meinen Eltern, die sehr aufgeschlossen und liberal waren, oder jemand anderem davon zu erzählen. Der Traum erschien mir unerreichbar, ebenso wie die Wunschvorstellung, Pilotin zu werden wie Hanna Reitsch es in ihrem Buch „Fliegen – mein Leben“ beschrieben hat. Das Buch schenkte meine Mutter, sie war Buchhändlerin, mir kurz nach dem Krieg.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderAls ich klein war wünschte ich mir nichts mehr als jemanden, der so ist wie ich. Ich glaube, am liebsten hätte ich einen Zwilling gehabt. Aber der war nicht da. Sondern nur Mama und Papa und ein Meerschweinchen, das nie zu sprechen anfing und dem ich schon damals das Essen wegfutterte. Wie hätte das erst mit einem Zwilling werden sollen. Den Wunsch nach diesem, mir zugehörigen, Menschen habe ich nie aufgegeben. Jeden Abend sollte ihn einer hören müssen. Jahrelang.

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