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Archive for März 2012

Armin Kaster LebensBühnenBilderMein Großvater mütterlicherseits, Inhaber einer kleinen Fabrik, hatte einen Sohn, Karl, der sein Erbe werden sollte, der jedoch aufgrund einer schweren Krankheit als Kind später nicht die Pubertät erreichte und daher Junggeselle blieb.

Nach Jahren, als mein Vater, ein westfälischer Bauer, seinen Schwiegervater anrief und ihm mitteilte, dass ich vor einer halben Stunde gesund auf die Welt gekommen sei und er somit einen zweiten Enkel bekommen habe, war mein Großvater überglücklich und rief aus „Das wird mein Junge, nach Karl mein übernächster Erbe!“ Sein erster Enkel, mein älterer Bruder, war nämlich als zukünftiger Hofeserbe bereits verplant.

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Armin Kaster LebensBühnenBilderWir wohnten in einer Kleinstadt auf dem Lande in der Nähe von Stuttgart. Dort hatten meine Eltern ein Haus gebaut. Außerdem besaßen sie einen Acker und eine Wiese mit einer Scheune und einem kleinem Stall.

Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs erfolgte sogleich die Rationierung der Lebensmittel und Ausgabe derselben nur gegen Marken. Deshalb beschlossen meine Eltern, ein Kleinbauernanwesen zu betreiben, bestehend aus einem Schwein, fünf Ziegen, einigen Hühnern und Kaninchen, die alle in unserer Scheune Platz fanden. Auf dem Acker wurden Gemüse und etwas Getreide angebaut, im Sommer das Heu für die Tiere eingebracht und im Herbst Weizen und Roggen geerntet.

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