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Als Kind wollte ich Zoodirektorin werden, Malerin, Journalistin oder SOS-Kinderdorfmutter – wie ich diese Wünsche alle unter einen Hut gebracht habe? Durch die große Klammer, die mein Leben zusammenhält: die eine Seite der Klammer ist meine Familie als Kraft- und Ideenpool auch für mein ehrenamtliches Engagement für Kinder in Bosnien – und die andere Seite der Klammer ist das Schreiben.

Dass ich Künstlerin werden wollte, stand für mich fest, als ich in einem Museum ein Chagall-Bild sah, auf dem eine kleine gelbe Ziege am obersten Bildrand lief – kopfunter. Wenn es möglich war durch Kunst solche – eigentlich unmöglichen – Dinge zu schaffen, dann wollte ich unbedingt Künstlerin werden. Also: Malen und Schreiben! Das Malen blieb Hobby, aber das Schreiben wurde in meinem Leben immer wichtiger. Mein Mann sagt, dass er es mir auf einen Blick ansehen kann, ob ich am betreffenden Tag zum Schreiben gekommen bin oder nicht …

Meinen ursprünglichen Beruf (Ärztin und Therapeutin) habe ich mittlerweile an den Nagel gehängt und lebe als freiberufliche Autorin – und noch niemals ging es mir so gut! Damit meine ich nicht die finanzielle Seite, sondern das gesamte Lebensgefühl (was übrigens auch wieder der Familie zugute kommt!) Übrigens: Ganz für die Katz‘ war auch mein erster Beruf nicht – was schreibt eine ehemalige Rechtsmedizinerin? Richtig – Krimis! Und zwar solche, die bei manch einem Mann (seltsamerweise bei keiner Frau) Schlafstörungen auslösen!

Meine Homepage für Krimifans:   www.ulrike-blatter-krimi.de

Meine Homepage für Kinder:         www.ulrike-blatter-lesen.de

Homepage der Bosnien-Projekte: www.http://www.narkone.org/de/

Werbeanzeigen

DSCN6194_AntSchon als Kind besaß Günter Richter an die 1.000 Bücher, die Bände seines damaligen Lieblingsautors Karl May machten nur den kleinsten Teil aus. Heute blickt er auf weitaus mehr über, rund 33.000 Schmöker für große und kleine Leser stehen in seinem Antiquariat in Ballenstedt. Ein Paradies für Buchfreunde und ein Kindheitstraum für Günter Richter, so schreibt die Mitteldeutsche Zeitung. Ab dem 1. März sind die Bücher zu betrachten und zu kaufen. Es sind natürlich nicht seine Bücher, die der Büchernarr in dem Antiquariat verkauft. Um „Stoff“ für seine Käufer zu haben, hat er zunächst einmal viele Bücher gekauft, den Bestand alter Antiquariate, einer Bücherei und sogar einen Nachlass. Schließlich soll bei ihm jeder etwas nach seinem Geschmack finden, auch wenn sich für sein ältestes Buch, eine Sprachlehre von 1860, die wenigsten interessieren werden.

Mehr über Günter Richter und seinen Kindheitstraum

Seit sie sich erinnern kann, haben Bücher das Leben von Corinne Gülpen-Aertz bestimmt. Von dem Moment an, als sie Lesen konnte, hat sie sich durch die Bücherregale ihrer Eltern und der Aachener Stadtbibliothek gelesen. Kein Wunder, dass sich da der Traum entwickelte, einmal selbst Bücher zu schreiben. Aber ist Schriftstellerin wirklich ein Beruf oder nicht eher brotlose Kunst? Sie hat jedenfalls zunächst studiert, im Marketing gearbeitet und wie schon in der Schulzeit Reiseberichte und viele, viele Briefe geschrieben.

„Geschrieben habe ich eigentlich immer, seit ich Schreiben gelernt habe“, erklärt Corinne Gülpen-Aertz, die heute mit ihrer Familie in Hattingen lebt. Wo sie übrigens mit vielen Aktivitäten dafür sorgt, dass die heutigen Kinder die gleiche Leidenschaft für Bücher entwickeln wie sie hat.

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Kindheitsträume schlummern oft im Verborgenen – und in Büchern. So war es bei Doris Johannsmeyer. Als sie 12 Jahre alt war, schenkten ihre Eltern ihr das Buch „Romy fährt nach Afrika. Ein Mädchen, ein Auto und 20.000 Kilometer“. Die Lektüre hat eine Sehnsucht geweckt, die sie erst über 50 Jahre später gestillt hat. Und hätte sie nicht ihre Eindrücke in Bildern festgehalten, die in einer Ausstellung gezeigt werden, wäre das nicht einmal bekannt geworden. Dabei ist dieser Kindheitstraum ein schönes Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, einen Traum zu realisieren.

Mehr als zehn Mal hat Doris Johannsmeyer, die nach verschiedenen beruflichen Stationen rund um Design und Kreativität heute nur noch malt, das Buch gelesen. Zum 65. Geburtstag hat sie sich die Reise dann geschenkt. Ganz alleine ist sie mit dem Auto durch Afrika gereist und hat hunderte von Fotos gemacht, die ihr nach der Rückkehr als Vorlage für die Bilder dienten, die vom 4. Januar bis zum 28. Februar in der Sparkasse in Obernkirchen ausgestellt werden.

Gäbe es diese Ausstellung nicht, wäre dieser schöne und ermutigende Kindheitstraum im Verborgenen geblieben. Dabei zeigt er doch, dass es nie zu spät ist, einen lange geträumten Traum zu realisieren, dass man einfach nur den Mut dazu haben muss und sich daran erinnern muss, was einen von klein auf im Herzen bewegt hat.

Leider habe ich so schnell keine Kontaktdaten von Frau Johannsmeyer gefunden, sollte jemand sie kennen, würde ich mich über eine Kontaktvermittlung freuen.

Information zur Ausstellung
Artikel zum Kindheitstraum
Porträt von Doris Johannsmeyer

Ok, keine Buchhandlung. Oder die Buchhandlung der Zukunft?

Isabel Bogdan hat Bücher schon immer geliebt, heute schreibt sie selbst und übersetzt Bücher. Doch ein Kindheitstraum hat sich erst vor nicht allzu langer Zeit erfüllt. Sie hat immer davon geträumt, eine Nacht in einer Buchhandlung zu verbringen, zwischen den Büchern zu spielen, zu schlafen, zu essen und einfach nur in all den schönen Büchern zu stöbern.

Auf die Erfüllung mancher Kindheitsträume muss man eine Weile warten. So ging es auch der jungen Hamburgerin, die im Juli 2012 nach vielen Übersetzungen ihr eigenes Buch veröffentlicht hat: „Sachen machen – Was ich schon immer tun wollte“. Darin beschreibt sie unter anderem, wie sie ihren Kindheitstraum von der Nacht in der Buchhandlung realisiert hat. In einer Hamburger Buchhandlung, mit einer Freundin, Obst, Cracker, Käsewürfel und vielen Büchern, die sie sonst nicht kennen gelernt hätte. Wie genau das aussah und was sie genau erlebte, lässt sich zwar hier nachlesen, aber so ein Buch kann man viel leichter verschenken. Auch der Bericht über dieses Erlebnis findet sich nämlich in „Sachen machen“, wie könnte es anders sein.

Danke, Isa, für den wunderschönen Kindheitstraum.

Siegma Lingner wusste schon als Kind genau, was er einmal werden wollte: Zimmermann. Schon in der achten Klasse hat er ein Praktikum in einer Tischlerei gemacht und festgestellt, dass das wirklich sein Traumberuf ist. Ihm gefällt besonders das Material mit dem er arbeitet: Holz. Es ist für ihn kein totes Material, sondern eines das lebt und das er bearbeiten kann.

Inzwischen hat er nicht nur die Gesellenprüfung bestanden, sondern ist auch Innungs- und Kammersieger und hat einen dritten Preis auf Landesebene gewonnen. Grund für die Badische Zeitung über ihn zu berichten. Vielen Dank, so konnte ich ihn in meine Sammlung der Kindheitsträume einreihen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Da ich im Moment nicht dazu komme, neue Kindheitsträume zu sammeln, habe ich mich entschieden, wenigstens Links zu Artikeln über Kindheitsträume zu sammeln.

19. Dezember 2012: Antonio Manno Eine große Krippe

Antonio Manno, der vor 23 Jahren nach Schwäbisch Gmünd kam und dort heute noch lebt, wünschte sich schon als Kind eine große Krippe. Diesen Traum hat er sich nun erfüllt. (Gmünder Tagespost 19. Dezember 2012)

7. Oktober 2012: Michael Kittler Baumhaus

In Graz steht nun ein neues Baumhaus, das immerhin 20 Quadratmeter groß ist. Michael Kittler hat es aus Sperrmüll gebaut und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. (Kleine Zeitung 6. Oktober 2012)

1. September 2012: Jenny Reichert Tanzstudio

Jenny Reichert behauptet, sie konnte tanzen, ehe sie Laufen gelernt hat undmit „Bellas Tanzstudio“ in der Aula der Jena-Plan-Schule hat sich ihr Kindheitstraum eines eigenen Tanzstudios erfüllt. (Lausitzer Rundschau 1. September 2012)

26. August 2012: Lucas Westcamp: Ballonpilot

Ludas Westcamp ist gerade 18 und schon auf dem Weg zum Ballonpilot, wie seine Übungsfahrt zum Auftakt der Montogolfiade war. (Westfälische Nachrichten 25. August 2012)

21. August 2012 Friedrich Lehmann: Geigenbauer

Schon mit sieben Jahren wusste Friedrich Lehmann, dass er Geigenbauer werden wollte. (Westfälische Nachrichten 21. August 2012)

18. August 2012 Martin Daian: Ein eigenes Kino in Montevideo

Auch in Uruguay sind die kleinen privaten Kinos häufig den Kino-Ketten gewichen und es gibt nur noch in den Einkaufszentren Kinos. Martin Daian hat immer davon geträumt, ein eigenes Kino mitten in der Hauptstadt zu eröffnen. Nun hat er ein altes Kino gefunden, das vor 50 Jahren eingeweiht und dann lange nicht genutzt wurde. Mit viel Engagement hat er es zum Leben erweckt.  (Frankfurter Allgemeine 18. August 2012)

2. August 2012 Gunter Siepmann haucht einem alten rostigen Trecker wieder Leben ein, indem er ihn auseinander baute, den Rost entfernte und ihn wieder zum Blitzen brachte. Schon als Kind war er ein Trecker-Fan, sodass er sich damit einen Kindheitstraum erfüllt hat. (Link zum Artikel)

17. Juni 2012 Nik Wallenda: Die Niagara-Fälle überqueren

Der amerikanische Akrobat Nik Wallenda erfüllt sich einen Kindheitstraum, als er als erster Mensch auf einem Hochseil in 25 Minuten die Niagara-Fälle überquert. (Link zum Video) (Der Westen 16. Juni 2012)