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Archive for the ‘Erlebnisse’ Category

Seit 6 1/2 Jahre sammle ich Kindheitsträume, manche sind hier bereits veröffentlicht und viele befinden sich in meinem Computer und in Aktenordnern. Nun habe ich eine Idee, was ich mit den tausenden Ausdrucken mache. Deshalb sammle ich hier erst einmal alle Links der Kindheitsträume meiner Sammlung sortiert nach den Kategorien meiner Beiträge.

Dietmar Häger musste Jahrzehnte warten, bis sich der Wunsch nach einem Ponton-Mercedes erfüllte, den er als Sechsjähriger hatte. (Leverkusener Zeitung 22. März 2017)

Ulrich Haasemann war schon als Kind von dem historischen Windrad begeistert, dass er als Erwachsener kaufte und repapierte. (Sächsische Zeitung 8. Februar 2017)

Seit ihrem neunten Lebensjahr ist Lida Keijzer Fan von Elvis Presley und wollte ein Puppenhaus wie „Graceland“. Nun hat sie sich einen Traum erfüllt und das Anwesen  in ihrer Garage nachgebaut. (Osnabrücker Zeitung 21. Januar 2017)

Willi Henne hat sich seinen Kindheitstraum, Miniatur-Mühlen, selbst gebastelt. (HNA 17. Juli 2015) (mehr …)

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Seit sie sich erinnern kann, haben Bücher das Leben von Corinne Gülpen-Aertz bestimmt. Von dem Moment an, als sie Lesen konnte, hat sie sich durch die Bücherregale ihrer Eltern und der Aachener Stadtbibliothek gelesen. Kein Wunder, dass sich da der Traum entwickelte, einmal selbst Bücher zu schreiben. Aber ist Schriftstellerin wirklich ein Beruf oder nicht eher brotlose Kunst? Sie hat jedenfalls zunächst studiert, im Marketing gearbeitet und wie schon in der Schulzeit Reiseberichte und viele, viele Briefe geschrieben.

„Geschrieben habe ich eigentlich immer, seit ich Schreiben gelernt habe“, erklärt Corinne Gülpen-Aertz, die heute mit ihrer Familie in Hattingen lebt. Wo sie übrigens mit vielen Aktivitäten dafür sorgt, dass die heutigen Kinder die gleiche Leidenschaft für Bücher entwickeln wie sie hat.

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Kindheitsträume schlummern oft im Verborgenen – und in Büchern. So war es bei Doris Johannsmeyer. Als sie 12 Jahre alt war, schenkten ihre Eltern ihr das Buch „Romy fährt nach Afrika. Ein Mädchen, ein Auto und 20.000 Kilometer“. Die Lektüre hat eine Sehnsucht geweckt, die sie erst über 50 Jahre später gestillt hat. Und hätte sie nicht ihre Eindrücke in Bildern festgehalten, die in einer Ausstellung gezeigt werden, wäre das nicht einmal bekannt geworden. Dabei ist dieser Kindheitstraum ein schönes Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, einen Traum zu realisieren.

Mehr als zehn Mal hat Doris Johannsmeyer, die nach verschiedenen beruflichen Stationen rund um Design und Kreativität heute nur noch malt, das Buch gelesen. Zum 65. Geburtstag hat sie sich die Reise dann geschenkt. Ganz alleine ist sie mit dem Auto durch Afrika gereist und hat hunderte von Fotos gemacht, die ihr nach der Rückkehr als Vorlage für die Bilder dienten, die vom 4. Januar bis zum 28. Februar in der Sparkasse in Obernkirchen ausgestellt werden.

Gäbe es diese Ausstellung nicht, wäre dieser schöne und ermutigende Kindheitstraum im Verborgenen geblieben. Dabei zeigt er doch, dass es nie zu spät ist, einen lange geträumten Traum zu realisieren, dass man einfach nur den Mut dazu haben muss und sich daran erinnern muss, was einen von klein auf im Herzen bewegt hat.

Leider habe ich so schnell keine Kontaktdaten von Frau Johannsmeyer gefunden, sollte jemand sie kennen, würde ich mich über eine Kontaktvermittlung freuen.

Information zur Ausstellung
Artikel zum Kindheitstraum
Porträt von Doris Johannsmeyer

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Ok, keine Buchhandlung. Oder die Buchhandlung der Zukunft?

Isabel Bogdan hat Bücher schon immer geliebt, heute schreibt sie selbst und übersetzt Bücher. Doch ein Kindheitstraum hat sich erst vor nicht allzu langer Zeit erfüllt. Sie hat immer davon geträumt, eine Nacht in einer Buchhandlung zu verbringen, zwischen den Büchern zu spielen, zu schlafen, zu essen und einfach nur in all den schönen Büchern zu stöbern.

Auf die Erfüllung mancher Kindheitsträume muss man eine Weile warten. So ging es auch der jungen Hamburgerin, die im Juli 2012 nach vielen Übersetzungen ihr eigenes Buch veröffentlicht hat: „Sachen machen – Was ich schon immer tun wollte“. Darin beschreibt sie unter anderem, wie sie ihren Kindheitstraum von der Nacht in der Buchhandlung realisiert hat. In einer Hamburger Buchhandlung, mit einer Freundin, Obst, Cracker, Käsewürfel und vielen Büchern, die sie sonst nicht kennen gelernt hätte. Wie genau das aussah und was sie genau erlebte, lässt sich zwar hier nachlesen, aber so ein Buch kann man viel leichter verschenken. Auch der Bericht über dieses Erlebnis findet sich nämlich in „Sachen machen“, wie könnte es anders sein.

Danke, Isa, für den wunderschönen Kindheitstraum.

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Da ich im Moment nicht dazu komme, neue Kindheitsträume zu sammeln, habe ich mich entschieden, wenigstens Links zu Artikeln über Kindheitsträume zu sammeln.

19. Dezember 2012: Antonio Manno Eine große Krippe

Antonio Manno, der vor 23 Jahren nach Schwäbisch Gmünd kam und dort heute noch lebt, wünschte sich schon als Kind eine große Krippe. Diesen Traum hat er sich nun erfüllt. (Gmünder Tagespost 19. Dezember 2012)

7. Oktober 2012: Michael Kittler Baumhaus

In Graz steht nun ein neues Baumhaus, das immerhin 20 Quadratmeter groß ist. Michael Kittler hat es aus Sperrmüll gebaut und sich damit einen Kindheitstraum erfüllt. (Kleine Zeitung 6. Oktober 2012)

1. September 2012: Jenny Reichert Tanzstudio

Jenny Reichert behauptet, sie konnte tanzen, ehe sie Laufen gelernt hat undmit „Bellas Tanzstudio“ in der Aula der Jena-Plan-Schule hat sich ihr Kindheitstraum eines eigenen Tanzstudios erfüllt. (Lausitzer Rundschau 1. September 2012)

26. August 2012: Lucas Westcamp: Ballonpilot

Ludas Westcamp ist gerade 18 und schon auf dem Weg zum Ballonpilot, wie seine Übungsfahrt zum Auftakt der Montogolfiade war. (Westfälische Nachrichten 25. August 2012)

21. August 2012 Friedrich Lehmann: Geigenbauer

Schon mit sieben Jahren wusste Friedrich Lehmann, dass er Geigenbauer werden wollte. (Westfälische Nachrichten 21. August 2012)

18. August 2012 Martin Daian: Ein eigenes Kino in Montevideo

Auch in Uruguay sind die kleinen privaten Kinos häufig den Kino-Ketten gewichen und es gibt nur noch in den Einkaufszentren Kinos. Martin Daian hat immer davon geträumt, ein eigenes Kino mitten in der Hauptstadt zu eröffnen. Nun hat er ein altes Kino gefunden, das vor 50 Jahren eingeweiht und dann lange nicht genutzt wurde. Mit viel Engagement hat er es zum Leben erweckt.  (Frankfurter Allgemeine 18. August 2012)

2. August 2012 Gunter Siepmann haucht einem alten rostigen Trecker wieder Leben ein, indem er ihn auseinander baute, den Rost entfernte und ihn wieder zum Blitzen brachte. Schon als Kind war er ein Trecker-Fan, sodass er sich damit einen Kindheitstraum erfüllt hat. (Link zum Artikel)

17. Juni 2012 Nik Wallenda: Die Niagara-Fälle überqueren

Der amerikanische Akrobat Nik Wallenda erfüllt sich einen Kindheitstraum, als er als erster Mensch auf einem Hochseil in 25 Minuten die Niagara-Fälle überquert. (Link zum Video) (Der Westen 16. Juni 2012)

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Armin Kaster LebensBühnenBilderWir wohnten in einer Kleinstadt auf dem Lande in der Nähe von Stuttgart. Dort hatten meine Eltern ein Haus gebaut. Außerdem besaßen sie einen Acker und eine Wiese mit einer Scheune und einem kleinem Stall.

Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs erfolgte sogleich die Rationierung der Lebensmittel und Ausgabe derselben nur gegen Marken. Deshalb beschlossen meine Eltern, ein Kleinbauernanwesen zu betreiben, bestehend aus einem Schwein, fünf Ziegen, einigen Hühnern und Kaninchen, die alle in unserer Scheune Platz fanden. Auf dem Acker wurden Gemüse und etwas Getreide angebaut, im Sommer das Heu für die Tiere eingebracht und im Herbst Weizen und Roggen geerntet.

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Armin Kaster LebensBühnenBilder“Live your dreams”

Mein Lebenstraum soll an dieser Stelle sehr kurz, schlicht und sachlich umrissen werden:

Nach der Entscheidung, Lehrer zu werden und nach zahlreichen Reisen als Kind (7 – 15) mit unseren Eltern – meist per Zelt – ab 1956, stand für mich fest: Ich kenne Europa bereits ein wenig, aber es muss noch sehr viel mehr auf der „Welt“ zu entdecken sein!

Reisen und auch lesen haben meine Kindheit bestimmt. Folglich suchte ich zu Beginn des Studiums (1970, Geschichte/Politik/Englisch) Kontakt zu Menschen, die ein wenig in der Welt herumgekommen waren.

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