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Posts Tagged ‘Kindheitstraum’

DSCN6194_AntSchon als Kind besaß Günter Richter an die 1.000 Bücher, die Bände seines damaligen Lieblingsautors Karl May machten nur den kleinsten Teil aus. Heute blickt er auf weitaus mehr über, rund 33.000 Schmöker für große und kleine Leser stehen in seinem Antiquariat in Ballenstedt. Ein Paradies für Buchfreunde und ein Kindheitstraum für Günter Richter, so schreibt die Mitteldeutsche Zeitung. Ab dem 1. März sind die Bücher zu betrachten und zu kaufen. Es sind natürlich nicht seine Bücher, die der Büchernarr in dem Antiquariat verkauft. Um „Stoff“ für seine Käufer zu haben, hat er zunächst einmal viele Bücher gekauft, den Bestand alter Antiquariate, einer Bücherei und sogar einen Nachlass. Schließlich soll bei ihm jeder etwas nach seinem Geschmack finden, auch wenn sich für sein ältestes Buch, eine Sprachlehre von 1860, die wenigsten interessieren werden.

Mehr über Günter Richter und seinen Kindheitstraum

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Seit sie sich erinnern kann, haben Bücher das Leben von Corinne Gülpen-Aertz bestimmt. Von dem Moment an, als sie Lesen konnte, hat sie sich durch die Bücherregale ihrer Eltern und der Aachener Stadtbibliothek gelesen. Kein Wunder, dass sich da der Traum entwickelte, einmal selbst Bücher zu schreiben. Aber ist Schriftstellerin wirklich ein Beruf oder nicht eher brotlose Kunst? Sie hat jedenfalls zunächst studiert, im Marketing gearbeitet und wie schon in der Schulzeit Reiseberichte und viele, viele Briefe geschrieben.

„Geschrieben habe ich eigentlich immer, seit ich Schreiben gelernt habe“, erklärt Corinne Gülpen-Aertz, die heute mit ihrer Familie in Hattingen lebt. Wo sie übrigens mit vielen Aktivitäten dafür sorgt, dass die heutigen Kinder die gleiche Leidenschaft für Bücher entwickeln wie sie hat.

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Kindheitsträume schlummern oft im Verborgenen – und in Büchern. So war es bei Doris Johannsmeyer. Als sie 12 Jahre alt war, schenkten ihre Eltern ihr das Buch „Romy fährt nach Afrika. Ein Mädchen, ein Auto und 20.000 Kilometer“. Die Lektüre hat eine Sehnsucht geweckt, die sie erst über 50 Jahre später gestillt hat. Und hätte sie nicht ihre Eindrücke in Bildern festgehalten, die in einer Ausstellung gezeigt werden, wäre das nicht einmal bekannt geworden. Dabei ist dieser Kindheitstraum ein schönes Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, einen Traum zu realisieren.

Mehr als zehn Mal hat Doris Johannsmeyer, die nach verschiedenen beruflichen Stationen rund um Design und Kreativität heute nur noch malt, das Buch gelesen. Zum 65. Geburtstag hat sie sich die Reise dann geschenkt. Ganz alleine ist sie mit dem Auto durch Afrika gereist und hat hunderte von Fotos gemacht, die ihr nach der Rückkehr als Vorlage für die Bilder dienten, die vom 4. Januar bis zum 28. Februar in der Sparkasse in Obernkirchen ausgestellt werden.

Gäbe es diese Ausstellung nicht, wäre dieser schöne und ermutigende Kindheitstraum im Verborgenen geblieben. Dabei zeigt er doch, dass es nie zu spät ist, einen lange geträumten Traum zu realisieren, dass man einfach nur den Mut dazu haben muss und sich daran erinnern muss, was einen von klein auf im Herzen bewegt hat.

Leider habe ich so schnell keine Kontaktdaten von Frau Johannsmeyer gefunden, sollte jemand sie kennen, würde ich mich über eine Kontaktvermittlung freuen.

Information zur Ausstellung
Artikel zum Kindheitstraum
Porträt von Doris Johannsmeyer

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Ok, keine Buchhandlung. Oder die Buchhandlung der Zukunft?

Isabel Bogdan hat Bücher schon immer geliebt, heute schreibt sie selbst und übersetzt Bücher. Doch ein Kindheitstraum hat sich erst vor nicht allzu langer Zeit erfüllt. Sie hat immer davon geträumt, eine Nacht in einer Buchhandlung zu verbringen, zwischen den Büchern zu spielen, zu schlafen, zu essen und einfach nur in all den schönen Büchern zu stöbern.

Auf die Erfüllung mancher Kindheitsträume muss man eine Weile warten. So ging es auch der jungen Hamburgerin, die im Juli 2012 nach vielen Übersetzungen ihr eigenes Buch veröffentlicht hat: „Sachen machen – Was ich schon immer tun wollte“. Darin beschreibt sie unter anderem, wie sie ihren Kindheitstraum von der Nacht in der Buchhandlung realisiert hat. In einer Hamburger Buchhandlung, mit einer Freundin, Obst, Cracker, Käsewürfel und vielen Büchern, die sie sonst nicht kennen gelernt hätte. Wie genau das aussah und was sie genau erlebte, lässt sich zwar hier nachlesen, aber so ein Buch kann man viel leichter verschenken. Auch der Bericht über dieses Erlebnis findet sich nämlich in „Sachen machen“, wie könnte es anders sein.

Danke, Isa, für den wunderschönen Kindheitstraum.

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Zimmermann (Siegma Lingner)

Siegma Lingner wusste schon als Kind genau, was er einmal werden wollte: Zimmermann. Schon in der achten Klasse hat er ein Praktikum in einer Tischlerei gemacht und festgestellt, dass das wirklich sein Traumberuf ist. Ihm gefällt besonders das Material mit dem er arbeitet: Holz. Es ist für ihn kein totes Material, sondern eines das lebt und das er bearbeiten kann.

Inzwischen hat er nicht nur die Gesellenprüfung bestanden, sondern ist auch Innungs- und Kammersieger und hat einen dritten Preis auf Landesebene gewonnen. Grund für die Badische Zeitung über ihn zu berichten. Vielen Dank, so konnte ich ihn in meine Sammlung der Kindheitsträume einreihen.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

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